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Plattenkapazität vom Mail-Server erweitert

Da die Nutzung des IMAP-Protkolls immer beliebter wird und wir, im Gegensatz zu den meisten anderen Providern, keine Größenlimits bei unseren Postfächern kennen, mussten wir dieses Wochenende wieder einmal die Speicherkapazitäten unseres Mailservers aufstocken. Mit zusätzlichen Festplatten hat sich der für eMails zur Verfügung stehende Speicherplatz damit mehr als verdoppelt.

Beim eMail-Abruf per IMAP verbleiben die Nachrichten auf dem Server. Auch ‘Entwürfe’, ‘Gesendete Nachrichten’, etc. können auf dem Server gespeichert werden. Damit ist eine komfortable Nutzung ein und des selben eMail-Accounts von mehreren Computern aus möglich. Bei allen Jupi Networks Webhosting-Kunden sind die IMAP-Funktionen zur kostenlosen Nutzung freigeschaltet.

Während der Aktion kam es zu einer kurzen Down-Zeit, eMails sind aber nicht verloren gegangen – lediglich die Zustellung hat sich verzögert.

Neue Telefonnummern; für eine bessere Erreichbarkeit

Mit unserem neuen ISDN Anlagen-Anschluss können wir jetzt 4 Telefongespräche gleichzeitig führen. Damit sollten Sie nie wieder ein Besteztzeichen bei uns hören. Ein weiterer großer Vorteil sind die 99 Durchwahlnummern, die bei solch einem Anschluss inklusive sind. Damit ist jetzt jeder Mitarbeiter direkt erreichbar.

Leider ist es nicht möglich eine “normale” Telefonnummer auf einen Anlagenanschluss zu schalten, deshalb haben sich ab sofort unsere Telefonnummern geändert. Unter der alten Telefonnummer bleiben wir aber noch für mindestens 12 Monate erreichbar.

Eine Liste der direkten Durchwahlen finden Sie in der Rubrik “das Team” auf unserer Homepage.

am 04.03. auf der CeBIT

Wie jedes Jahr fahren wir auch in 2010 nach Hannover und besuchen die CeBIT. Aus diesem Grund bleibt unser Geschäft am Donnerstag, den 04.03. geschlossen. In dringenden Fällen erreichen Sie uns über unsere Notfall-Hotline.

eingeschränkte Öffnungszeiten

Aufgrund der Erkrankung eines Mitarbeiters müssen wir vorübergehend unsere Öffnungszeiten einschränken. Ab sofort bleibt unser Ladengeschäft Montag und Mittwoch Nachmittags geschlossen.

In dringenden Fällen nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt zu uns über unsere Notfall-Hotline auf. Wir hoffen, spätestens im Februar unseren Service wieder im vollen Umfang anbieten zu können.

Öffnungszeiten über Weihnachten 2009

Auch dieses Jahr werden wir wieder zwischen den Feiertagen geöffnet haben und für Sie da sein. Aus bestimmten organisatorischen Gründen haben wir einige Sonderregelungen für die Zeit um die Feiertage getroffen.

  • am 23.12. haben wir noch ganz regulär bis um 18 Uhr geöffnet
  • am 24.12. bleibt unser Ladengeschäft geschlossen
  • am 28. und 29.12. haben wir ganz regulär von 09:00 bis 12:30 und von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet
  • am 30. und 31.12.  haben wir wegen Inventur auch geschlossen

Ab dem 02.01.2010 gelten dann wieder die ganz normalen Öffnungszeiten. In dringenden Notfällen sind wir natürlich auch über die Feiertage rund um die Uhr für Sie erreichbar.

Instabilität bei db01 / Angriff oder Bug?

In der vergangenen Woche hat es bereits 3 mal Probleme mit unserem Datenbankserver db01 gegeben. Ursache sind wiederholte Loginversuche mit fehlerhaftem Benutzernamen und Kennwort. Standardreaktion des Servers ist es aus Sicherheitsgründen nach einer bestimmten Anzahl von fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen gar keine Verbindungen von einem bestimmten Host anzunehmen.

Leider ist dieser eine bestimmte Host unser eigener Webserver web02. In Konsequenz des ganzen können dann die Webseiten von Kunden, die auf diesem Server liegen, keine Datenbankverbindung mehr herstellen. Fehlermeldungen sind die Folge.

Wir sind zur Zeit noch damit beschäftigt den Schuldigen zu finden. Mit Hilfe der jetzt aktivierten erweiterten Protokollierung auf db01 (normalerweise aus Performancegründen inaktiv) sollte dies spätestens beim nächsten Auftreten eines solchen Falls gelingen.

Über die weitere Entwicklung werde ich hier in diesem Artikel berichten.

[Update vom 14.12.2009/22:30]

Nachdem der Fehler heute Abend wieder aufgetreten war, konnten wir das Problem anhand der Logfiles genau analysieren und eingrenzen. Offensichtlich wird dieses Verhalten durch kurze Störungen der Netzwerkverbindung zwischen unseren Servern bewirkt; MySQL interpretiert die Verbindungsabbrüche als fehlerhafte Loginversuche.

Als kurzfristigen Workaround haben wir erst einmal die Schwellenwerte im MySQL-Server erhöht, so dass er mit diesen Verbindungsabbrüchen toleranter umgeht.

JN NewsBlog gestartet

Ab dem heutigen Tag werden wir, d.h. das Jupi Networks Team hier ein klein wenig aus dem Nähkästchen plaudern. Dieser Blog stellt zum einen das offizielle Medium für Bekanntmachungen und Presseerklärungen der Jupi Networks KG dar, andererseits wollen wir aber auch mit seiner Hilfe für ein klein wenig mehr Transparenz sorgen und unseren Kunden und allen anderen Interessierten Einblicke in die Arbeit des JN Teams geben.

Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, wenden Sie sich an uns! Wir freuen uns über jeden Kommentar. Ansonsten wünsche ich erst einmal viel Spaß beim Stöbern und hoffe auf eine rege Beteiligung und viele Kommentare.

Stefan Sitko,
Geschäftsführer

Neuer Webserver in Betrieb

Ab sofort steht für unsere Webhosting-Kunden ein weiterer leistungsstarker Webserver zur Verfügung. Damit entlasten wir den in die Jahre gekommenen und in letzer Zeit ziemlich unter Stress geratenen ‘web01′ und sorgen wieder für optimale und verzögerungsfreie Seitenladezeiten.

Im laufe der nächsten Wochen werden wir nach und nach die einzelnen WebSpaces auf den neuen Server umziehen. Da sich auf dem neuen Server auch die Softwareumgebung geändert hat (PHP Version 5.2.6 und Apache 2.2.9 auf einem Debian Lenny) werden wir die Webspaces einzeln und von Hand umziehen um nach dem Umzug auch die korrekte Funktionsweise jeder Webseite überprüfen zu können.

Sollten Sie mit Ihrer Webseite auf dem alten Server bleiben wollen, dann kontaktieren Sie uns bitte.

Intel Channel Conference Hannover

img_1931-kopie Heute waren wir mit fast der kompletten Belegschaft in Hannover und haben uns die neusten Neuigkeiten von Intel und einigen anderen Partnerunternehmen angeschaut. Die Anreise gestaltete sich zwar etwas schwierig, da die Anfahrtsskizze unvollständig und auf dem Messegelände auch nichts weiter ausgeschildert war, aber das speziell für die Expo errichtete Convention Center entschädigte dafür mit ausgefallener und durchaus interessanter Architektur. Während der Veranstaltung hörten wir dann diverse Vorträge und hatten auch reichlich Gelegenheit zu vielen Individualgesprächen mit den Herstellern. Im nachfolgenden eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten.

Intel hat vor kurzem die  neuen Core i5 und Core i7 Prozessoren vorgestellt; in kleinen Stückzahlen sind diese mittlerweile sogar verfügbar! Mit diesen neuen Rechenknechten hat Intel eine komplett neue Technologie und Architektur an den Markt gebracht, die verglichen mit den direkten Vorgängern bei gleichem Takt bis zu 30% schneller laufen. Die Prozessoren gibt es dank Hyperthreading mit bis zu 8 logischen Kernen und einer neuen TripleChannel Speicherarchitektur. Zusammen mit der neuen Mainboardgeneration lassen sich auch deutlich Stromsparende Plattformen aufbauen.

img_1928-kopie Weiterentwicklungen gibt es auch bei besonders kleinen und kompakten PC-Systemen auf Intel Atom Basis im Mini-ITX Formfaktor. Wir werden auch noch dieses Jahr eine entsprechende Initiative mit entsprechend angepassten Systemen für spezielle Einsatzzwecke starten. Unter anderem ist ein kompaktes und günstiges System für die Küche angedacht, mit spritzwassergeschüzter Tastatur sowie einer optionalen Wandhalterung. Ideal um z.B. beim Kochen Rezepte nachzuschlagen oder Points in WeightWatchers® Online zu kalkulieren

Geradezu revolutionäre Auswirkungen wird die Einführung von sogenannten Solid-State-Drives (SSDs) im Desktop und Notebookmarkt haben. Die SSD ersetzt die herkömmliche Festplatte in einem Rechner und bietet im wesentlichen 3 entscheidende Vorteile:

  • höhere Geschwindigkeit und wesentlich kürzere Latenzzeiten
  • Geringere Störanfälligkeit und längere Lebensdauer
  • Geringerer Energiebedarf und absolut geräuschloser Betrieb

Die Geschwindigkeitsvorteile wirken sich dramatisch aus. Der Rechner startet deutlich schneller, Programme starten quasi ohne Verzögerung und man bekommt tatsächlich den Eindruck mal nicht mehr auf den Rechner warten zu müssen.

img_1933-kopie Natürlich haben die SSDs gegenüber herkömmlichen Festplatten gewisse Nachteile. So sind die Kapazitäten noch sehr überschauber (zwischen 64GB und 160GB) und die Laufwerke sind noch relativ teuer. Da die Vorteile aber mittlerweile überwiegen, werden wir schon ab nächster Woche einen Office-PC mit SSD präsentieren, damit Sie hautnah den Geschwindigkeitsrausch erleben können.

Ausflug ins Heinz Nixdorf MuseumsForum Paderborn

Am 18.10.09 tauschten alle Mitarbeiter des JN-Teams ihren freien Sonntag gegen einen spannenden, ereignis- und lehrreichen Tag im Heinz Nixdorf MuseumsForum Paderborn. Auf 6000qm erlebten wir im größten Computermuseum der Welt Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Informationstechnik!

Bereits aus der Zeit um 3000 v. Chr. gab es die ersten Ausstellungsstücke mit Keilschrifttexten und Hieroglyphen bis hin zu Papyrus, Gutenberg und den Anfängen des massentauglichen Buchdrucks. Weiter ging’s mit einer Vielzahl verschiedenster Schreib- und Druckmaschinen und  -  was mir besonders gut gefallen hat - mit der Entwicklung vom ersten Rechenschieber bis zur Registerkasse! Hier konnten die Kinder in uns sich den gefühlten halben Tag lang mit Rechenaufgaben an einigen für die Besucher zugänglichen Exemplaren vergnügen…

Wenig später fanden wir uns dann in einem 50m² großen “Raum” wieder, in dem Teile des ENIAC, des ersten rein elektronischen digitalen Universalrechners von 1946 zu sehen waren – hervorzuheben ist hier das Wort “Teile”, da die komplette Anlage damals eine Fläche von 10x17m beanspruchte und 27 Tonnen wog. Sehr schön fand ich am Ende dieses Raums den zum Vergleich an die Wand dekorierten modernen Mikroprozessor, der die gleiche Rechenkapazität aufwies  und genauso ansteuerbar war wie der ENIAC, es war also tatsächlich der gleiche Rechner, nur mit einem schier unvorstellbaren Größenunterschied.  

Ein bisschen benebelt von den Maßen dieses ersten im Museum ausgestellten Computers machten wir einen Abstecher zur Telekommunikation und gingen von der Fräulein vom Amt vorbei an diversen Telefonen bis zum nächsten beeindruckend großen Ausstellungsstück: einer Vermittlungsstelle, die tatsächlich noch bis 1994  in einer Kleinstadt in Betrieb gewesen war und mit einigen angeschlossen Telefonen das Verfolgen der einzelnen Arbeitsprozesse bei Orts- und Ferngesprächen erlaubte – wir verbrachten mindestens zehn angestrengte Minuten damit, herauszufinden, welche Gebührenzähler zu unseren ausgewählten Telefonen gehörten.  Insgesamt war es erstaunlich zu sehen, wieviele Relais und Arbeitsschritte noch bis zur Digitalisierung des Telefonnetzes Anfang der 90er benötigt wurden um bspw. ein analoges Ferngespräch zu vermitteln.

Nach einem schmackhaften Mittagessen im all unsere Erwartungen übertreffenden Bistro schauten wir uns dann die ganze erste Etage noch einmal im Rahmen einer Führung an, die nach über 250 “alsos” und insgesamt wahrscheinlich genausovielen “ähms”, “sozusagens” und “sos” letztendlich trotz dessen informativ und interessant in der zweiten Etage mit den letzten 40 Jahren Computertechnik sowie mit Zukunftsausblicken endete.  Also sozusagen eher das, was man sich unter einem, ähm, also so einem Computermuseum vorstellt.

Wir verbachten noch knappe zwei Stunden damit, uns mit der (leider nur mittelmäßig) umgesetzten  kI-Simulation Sam zu unterhalten, im 3D-Softwaretheater die Simulation eines Autokonzerns zur Entwicklung von Autoscheinwerfern anzusehen und zwischen der Cray-2, einem runden 2,5 Tonnen schweren Vektorsupercomputer  mit 4GB Arbeitsspeicher von 1985, dem ersten Apple Computer, dem ersten Laptop, vorbei an den Meilensteinen der Softwaregeschichte, an einer Auswahl verschiedenster Mobilfunkgeräte jeder Generation und durch die verschiedensten Anwendungsbereiche von Computern bspw. in Kunst und Musik zu stöbern. Zwischendurch erholten wir uns bei einem Video über die Erfolgsgeschichte der Firma Nixdorf und vorallem über Heinz Nixdorf, den Pionier der deutschen  Computerindustrie und Namensgeber des Museums.

Am Ende wurden wir dann ein letztes Mal mit diversen Auslebungsmöglichkeiten unseres Spieltriebes belohnt und durften künftige sowie auch aktuelle Technologien wie beispielsweise die Blicksteuerung, Gestensteuerung oder auch alle aktuellen Betriebssysteme, Flugsimulatoren und andere Spiele ausprobieren.

Mein Fazit: Das HNF Paderborn ist viel mehr als “nur” ein Computermuseum – jedes Medium, welches dazu gedacht war und ist, Informationen zu speichern und weiterzugeben, ist dort ausgestellt oder erwähnt. Daher lohnt  sich der Besuch meiner Meinung nach für jeden, der sich für dieses breite Themengebiet interessiert, egal wie technisch versiert, jung oder alt er ist. Der günstige Eintrittspreis und die interaktive Museumslandschaft machen den Tagesausflug zu einem Erlebnis, dass ich sehr gern wiederholen und weiterempfehlen werde!